Auswirkungen der SARS-CoV-2 Pandemie auf den DBTB

In Anbetracht der weiteren Ausbreitung von Infektionsfällen mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) in allen Bundesländern hat der Deutsche Berufsverband für Therapie und Behindertenbegleithund e.V. einen Krisenstab gebildet, der eine kontinuierliche Bewertung der dynamischen und ernst zu nehmenden Situation auf Grundlage der Veröffentlichungen der zuständigen Behörden, des Robert Koch Instituts (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html) und des Instituts für Virologie der Charité (https://virologie-ccm.charite.de/) vornimmt und Maßnahmen für den Seminarbetrieb des Verbandes sowie Handlungsempfehlungen für unsere Teams erarbeitet und  auf dieser Seite veröffentlicht.

Update

  • 15.03.2020 : erste Veröffentlichung
  • 18.03.2020:  Einstellung Seminarbetrieb gemäß Vereinbarung Bundesregierung/Länder v. 16.03.2020
  • 04.04.2020
    • Absage Prüfungen
    • Absage Seminar
    • Verschiebung Beitragseinzug
  • 01.06.2020
    • Alle Veranstaltungen können wieder stattfinden.
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Verschiebung Beitragseinzug

Um die zur Zeit herrschende Situation nicht zusätzlich zu verschärfen, haben wir uns entschlossen, den anstehenden Einzug des Mitgliedbeitrages auf November 2020 zu verschieben.

Wir haben die Hoffnung, allen damit einen Atemzug mehr Luft im finanziellen Bereich zu geben.

Aktuelle Strategie

Die aktuelle Strategie hat zum Ziel, eine weitere Ausbreitung des Virus in Deutschland so weit wie möglich zu verzögern. Dazu empfiehlt das RKI die Reduzierung von sozialen Kontakten zur Vermeidung von Infektionen im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich sowie eine Reduzierung der Reisetätigkeit. Dadurch soll die Zahl der gleichzeitig erkrankten so gering wie möglich gehalten und Zeit gewonnen werden, um weitere Vorbereitungen zu treffen, wie Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Gruppen, Behandlungskapazitäten in Kliniken zu erhöhen, Belastungsspitzen im Gesundheitssystem zu vermeiden und die Entwicklung antivirale Medikamente und von Impfstoffen zu ermöglichen.

Seminarbetrieb

Alle Veranstaltungen finden wieder statt

  • 01.06.2020: ab sofort können alle Veranstaltungen unter Berücksichtigung
    der Hygiene- und Abstandsregeln wieder stattfinden.

Da der Großteil der Teilnehmer unserer Seminare aus dem Gesundheits-, Pflege- und pädagogischen Bereich kommen und aus verschiedenen Regionen anreisen, werden wir in Absprache mit unseren Dozenten die Theorieveranstaltungen unserer Seminare mit sofortiger Wirkung vorläufig bis zum 01.05.2020 aussetzen.

Für die praktischen Trainings und anstehenden Prüfungen bitten wir um Rücksprache mit dem jeweiligen Dozenten, um individuelle Lösungen unter Berücksichtigung der aktuellen Lage vor Ort zu finden.

Durch die Veröffentlichung eines Verbots von Zusammenkünften in privaten Bildungseinrichtungen der Bundesregierung und den Ländern vom 16.03.2020 müssen wir den Seminarbetrieb bis auf Weiteres vollständig einstellen. (link)

Der Deutsche Berufsverband für Therapie und Behindertenbegleithunde möchte damit seinen Beitrag zum Schutz von Mitgliedern besonders vulnerable Gruppen (Senioren, Patienten mit Vorerkrankungen, Patienten mit unterdrücktem Immunsystem) leisten und eine Verbreitung der Infektionen durch Veranstaltungen in seinem Verwaltungsbereich verhindern.

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, technische Lösungen zur dezentralen Fortführung des Seminarbetriebs z.B. mittels Videokonferenzsystemen oder webbasierten Lernplattformen zu entwickeln und werden unsere Seminarteilnehmer zeitnah informieren.

Handlungsempfehlungen

Für unsere Therapiehundeteams gilt, individuell eine Risikobewertung der aktuellen Einsätze vorzunehmen. Folgende Hinweise sehen wir als wichtig und beachtenswert an:
  • Berücksichtigen Sie Erlasse der zuständigen Ordnungsbehörden - insbesondere Zugangsbeschränkungen zu Einrichtungen der Gesundheits- und Altenpflege sowie des Bildungsbereichs.

  • Achten Sie bei Einsätzen auf den Gesundheitszustand ihrer Klienten und berücksichtigen Sie die Hygienemaßnahmen des RKI für nicht-medizinische Einsatzkräfte

    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Infografik_Einsatzkraefte.html

  • Führen Sie keine Einsätze durch, wenn sie Erkältungssymptome zeigen und Kontakt zu bestätigten COVID-19 Fällen bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn hatten, oder sich in besonders betroffenen Gebieten in Deutschland oder internationalen Risikogebieten bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn aufgehalten haben. Wenden Sie sich in diesem Fall telefonisch an ihren Hausarzt und/oder das örtliche Gesundheitsamt.

  • Führen Sie keine Einsätze in Einrichtungen durch, in denen Mitglieder vulnerable Gruppen zugegen sind.

  • Führen Sie keine Einsätze in Einrichtungen durch, in denen Verdachtsfälle für Infektionen mit SARS-CoV-2 bekannt sind.

  • Führen Sie keine Einsätze mit Klienten durch, die Erkältungssymptome zeigen.