
Kinder, Jugend & Schule
Therapiehunde in Schulen und pädagogischen Einrichtungen fördern Motivation, Sozialverhalten und emotionale Stabilität bei Kindern und Jugendlichen.
Therapiehunde in Schule und Pädagogik
Therapiehunde kommen in schulischen und pädagogischen Einrichtungen auf vielfältige Weise zum Einsatz: als fester Schulhund im Unterricht, als Lesehund in der Bibliothek oder als Unterstützung in Förderschulen, Jugendhilfeeinrichtungen und Krisendiensten.
Typische Einsatzformen
Schulhund — Ein fest an der Schule eingesetzter Therapiehund, der regelmäßig am Unterricht teilnimmt. Der Hund unterstützt Lernprozesse, motiviert sozial zurückgezogene Kinder und dient als emotionaler Anker in schwierigen Momenten.
Lesehund — Kinder lesen dem Hund vor, der ruhig und nicht bewertend zuhört. Die Lesemotivation und -flüssigkeit verbessert sich nachweislich.
Jugendhilfe und Krisenintervention — Therapiehund-Teams unterstützen Fachkräfte in der Arbeit mit belasteten Jugendlichen, in Wohngruppen und Beratungsstellen.
Voraussetzungen für den Einsatz
- Gültige DBTB-Zertifizierung (PFP + SFP)
- Einverständnis der Schulleitung und Eltern
- Hygiene- und Allergiekonzept der Einrichtung
- Regelmäßige QS-Rezertifizierung
Nach Berufsfeld
Sind Sie selbst Lehrkraft, Sonder- oder Sozialpädagog:in? Mehr zur Einordnung als AAE und den organisatorischen Voraussetzungen auf unserer Berufsfeld-Seite Pädagogik & Schule.
Was Therapiehunde bewirken können
Lesemotivation
Kinder lesen vor Hunden ohne Bewertungsdruck – das stärkt Freude und Übungsbereitschaft.
Soziale Kompetenz
Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Hund trainiert Empathie, Rücksicht und Kooperation.
Emotionale Regulation
Kinder mit emotionalen Störungen erfahren durch den Hund Beruhigung und Sicherheit.
Interesse an einer Ausbildung?
Erfahren Sie, wie Sie Ihr Therapiehunde-Team beim DBTB e.V. ausbilden können.
