
Palliativ & Hospiz
In der palliativen und hospizlichen Begleitung schenken Therapiehunde Nähe, Trost und eine besondere Form der Gegenwart — ohne Worte.
Therapiehunde am Lebensende
Die Begleitung von Menschen in der letzten Lebensphase stellt besondere Anforderungen an Mensch und Hund. Therapiehund-Teams in Palliativstationen und Hospizdiensten müssen in der Lage sein, mit Trauer, Sterben und belastenden Situationen professionell umzugehen.
Besonderheiten dieses Einsatzbereichs
Der Einsatz erfordert eine besondere psychische Reife des Halters und ein durchweg ausgeglichenes, ruhiges Wesen des Hundes. Der Hund muss in einer von Trauer und Anspannung geprägten Umgebung gelassen bleiben, sich behutsam und geduldig auf schwache oder bettlägerige Menschen einlassen und auch in stillen, emotional dichten Momenten ruhig und feinfühlig reagieren. Regelmäßige Supervision und kollegiale Fallberatung sind unerlässlich.
Der DBTB e.V. empfiehlt für diesen Bereich zusätzliche Fortbildungen in Trauer- und Sterbebegleitung.
Zusammenarbeit mit dem Palliativteam
Der Einsatz erfolgt ausschließlich auf Einladung des behandelnden Teams und mit ausdrücklichem Wunsch der Patientin oder des Patienten. Jeder Besuch wird dokumentiert und mit dem Pflegeteam reflektiert.
Was Therapiehunde bewirken können
Trost und Nähe
Ein Hund vermittelt Wärme und Gegenwart – ohne Erwartungen, ohne Worte.
Angst und Anspannung lindern
Streicheln und Berühren des Hundes kann Ängste lindern und Entspannung fördern.
Einbeziehung der Familie
Angehörige profitieren ebenfalls von der beruhigenden Wirkung des Hundes.
Interesse an einer Ausbildung?
Erfahren Sie, wie Sie Ihr Therapiehunde-Team beim DBTB e.V. ausbilden können.
