Therapiehund im Einsatz in der Resozialisierung: Der Hund fördert Vertrauen und soziale Wiedereingliederung im Kontext von Justizvollzug und Bewährungshilfe.
Einsatzbereich

Resozialisierung

In Justizvollzugsanstalten und der Bewährungshilfe können Therapiehunde zu Verantwortungsgefühl, Empathie und sozialer Reintegration beitragen.

Therapiehunde im Justizvollzug

Tiergestützte Programme in Gefängnissen und der Bewährungshilfe sind ein verhältnismäßig junges, aber wachsendes Feld. Der DBTB e.V. qualifiziert Teams, die in diesem sensiblen Bereich arbeiten möchten.

Besondere Rahmenbedingungen

  • Genehmigung der Anstalts- bzw. Dienstleitung ist zwingend erforderlich
  • Vorab-Information über Sicherheitsprotokoll der Einrichtung
  • Schriftliches Konzept für den Hundeeinsatz
  • Hund darf nicht durch ungewohnte Geräusche oder Bewegungen aus der Ruhe gebracht werden

Formen tiergestützter Arbeit in diesem Bereich

  • Besuchsprogramme (Hund als Gesprächsanlass und Beziehungsmedium)
  • Hundeausbildungsprojekte (Inhaftierte trainieren Hunde unter Aufsicht)
  • Begleitende Gruppenarbeit mit Hund (soziale Kompetenz, Kommunikation)

Für diesen Einsatzbereich empfiehlt der DBTB e.V. eine zusätzliche Fortbildung im Bereich Kriminologie / forensische Sozialarbeit.

Mehrwert

Was Therapiehunde bewirken können

Verantwortungsübernahme

Die Pflege und das Training des Hundes fördern Konsequenz und Verantwortungsgefühl.

Empathieentwicklung

Tiergestützte Programme können Empathie und Perspektivwechsel fördern.

Soziale Bindung

Der Hund schafft eine neutrale Beziehungsgrundlage und ermöglicht positive soziale Erfahrungen.

Interesse an einer Ausbildung?

Erfahren Sie, wie Sie Ihr Therapiehunde-Team beim DBTB e.V. ausbilden können.