Eine ältere Bewohnerin liegt lächelnd in ihrem Pflegebett und streichelt einen Therapiehund – einen Labrador mit blauem DBTB-Assistenzhund-Geschirr, der sich eng an sie schmiegt. Rechts sitzt eine lächelnde Hundeführerin im blauen DBTB-Poloshirt am Bettrand. Das Zimmer ist hell und freundlich mit Tageslicht, Blumen und Familienfotos.
Einsatzbereich

Senioren & Pflege

In Pflegeeinrichtungen, im betreuten Wohnen und in der Tagespflege bringen Therapiehunde Freude, Aktivierung und soziale Nähe – für ältere Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen.

Therapiehunde in der Altenpflege

Therapiehunde-Teams besuchen regelmäßig Pflegeheime, betreutes Wohnen, Tagespflegeeinrichtungen und Wohngruppen. Die Besuche werden in Abstimmung mit dem Pflegepersonal geplant und dokumentiert – immer ausgerichtet auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner.

Wer profitiert

Tiergestützte Besuche tun Seniorinnen und Senioren in ganz unterschiedlichen Lebenslagen gut – nicht nur in der spezialisierten Pflege:

  • Rüstige und mobile Senioren erleben Abwechslung, Geselligkeit und einen festen Programmpunkt, der den Alltag bereichert.
  • Menschen mit eingeschränkter Mobilität werden zu Bewegung motiviert – durch Streicheln, Bürsten oder das Führen des Hundes an der Leine.
  • Bewohner, die unter Einsamkeit, Niedergeschlagenheit oder Rückzug leiden, finden über den Hund einen unkomplizierten Zugang zu Kontakt und Gespräch.
  • Menschen mit Demenz profitieren ebenfalls deutlich: Der Hund aktiviert emotionale Gedächtnisinhalte, fördert Sprache und Mimik auch in späteren Krankheitsstadien und kann Unruhe lindern.

Allen gemeinsam ist: Die Begegnung mit dem Hund schafft Freude, Würde und ein Stück Normalität.

Anforderungen an das Team

  • Zertifiziertes DBTB-Therapiehunde-Team (PFP + SFP)
  • Ruhiger, stressresistenter Hund (Geräusche, Rollstühle, ungewohnte Bewegungen)
  • Dokumentation der Einsätze (Zielformulierung, Verlauf, Reflexion)
  • Hygienezertifikat / Tierpass des Hundes
Mehrwert

Was Therapiehunde bewirken können

Lebensqualität

Regelmäßige Hundebesuche steigern die Stimmung und das subjektive Wohlbefinden nachweislich.

Kognitive & emotionale Aktivierung

Der Kontakt mit dem Hund weckt Erinnerungen, regt Gespräche an und gibt dem Tag Struktur – bei kognitiv fitten wie bei demenziell veränderten Menschen.

Motorische Aktivierung

Streicheln, Bürsten und Führen des Hundes fördern Feinmotorik und Bewegung.

Soziale Nähe

Der Hund schafft unkomplizierten Kontakt und wirkt Einsamkeit und Rückzug entgegen – ein wichtiger Anker im Heimalltag.

Interesse an einer Ausbildung?

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