Therapiehund in einer therapeutischen Praxis: Der Hund unterstützt eine Therapiesitzung, während eine Fachkraft mit einer Patientin oder einem Patienten arbeitet.
Einsatzbereich

Therapeutische Praxen

In ergotherapeutischen, logopädischen und physiotherapeutischen Praxen kann der Therapiehund Motivation, Mitarbeit und Therapieerfolg positiv beeinflussen.

Therapiehunde in der Therapiepraxis

Therapeutische Fachkräfte aus Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie setzen Therapiehunde ergänzend in ihrer Arbeit ein. Der Hund ist kein Ersatz für therapeutische Fachkompetenz, sondern ein motivierendes Medium.

Typische Interventionen

  • Hund bürsten oder kämmen (Feinmotorik, Arm-Hand-Koordination)
  • Kommandos geben (Sprachförderung, Handlungsplanung)
  • Hund führen (Gleichgewicht, Gangbild)
  • Gespräche über den Hund (kognitive Aktivierung, Kommunikation)

Kooperationsmodell

Der Therapiehunde-Halter ist kein Therapeut. Die therapeutische Fachkraft übernimmt Planung, Durchführung und Dokumentation — der THT-Halter bringt seinen zertifizierten Hund als Medium ein. Eine schriftliche Kooperationsvereinbarung regelt Verantwortlichkeiten.

Nach Berufsfeld

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Mehrwert

Was Therapiehunde bewirken können

Therapiemotivation

Klienten, die sonst ablehnen oder blockieren, kooperieren motivierter wenn ein Hund beteiligt ist.

Motorische Förderung

Den Hund bürsten, streicheln oder führen — natürliche Bewegungsübungen mit Freude.

Sprachförderung

Dem Hund Kommandos geben oder über ihn sprechen — Sprache im motivierenden Kontext.

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