Hunde helfen bei der Therapie – Mehr als bloßes Streicheln
„Hunde helfen bei der Therapie – mehr als bloßes Streicheln" – so lautete der Titel eines Berichts, der das Wesen tiergestützter Interventionen erklärt und aufzeigt, warum professionelle Ausbildung unverzichtbar ist.
Mehr als ein freundlicher Besuch
Der Einsatz von Hunden in therapeutischen und pädagogischen Settings ist keine Modeerscheinung, sondern durch zahlreiche Studien wissenschaftlich fundiert. Der Hund als sozialer Katalysator senkt Stresshormone, fördert Kommunikation und schafft Vertrauen – Effekte, die in der Therapie gezielt nutzbar sind.
Doch der Bericht macht auch klar: Nicht jeder Hund und nicht jede Halterin oder jeder Halter eignet sich für diese Arbeit. Ohne fundierte Ausbildung und Zertifizierung kann tiergestützte Arbeit mehr schaden als nützen – für die Patientinnen und Patienten ebenso wie für das Tier.
Die Rolle des DBTB
Der DBTB hat sich als einer der führenden deutschen Verbände für die Qualitätssicherung in der tiergestützten Arbeit etabliert. Das mehrstufige Prüfungssystem – von der Begleit- und Verkehrshundeprüfung (BVP) bis zur Praktischen Fähigkeitsprüfung (PFP) – stellt sicher, dass nur wirklich geeignete Teams zertifiziert werden.
Mehr zur Ausbildung: Ausbildung zum Therapiehunde-Team · Prüfungssystem
