PDF
pruefungsordnung
Auszug Prüfungsordnung DBTB e.V.
Alle Prüfungen im Überblick: TET, BVP, BP, PFP, SFP, PFPA, SFPA, QSEF sowie Ausbilder- und Richterausbildung – mit Gebühren und Durchführungsbestimmungen.
PDF 8 Stand: Juni 2026 · 288 KB

Von der Grundgehorsamkeit bis zur Schriftlichen Fähigkeitsprüfung: Sechs Stufen, ein klares System.
Jede Stufe baut auf der vorherigen auf. Wählen Sie eine Stufe für alle Details zu Inhalten, Übungen, Voraussetzungen und Kosten.
Bewertet die Eignung von Hund und Mensch als Einheit für den therapeutischen oder begleitenden Einsatz – Teamkommunikation, Situationsbewusstsein, Stressmanagement und Sicherheitsverhalten.
Der TET prüft, ob Mensch und Hund als Team für den Einsatz in therapeutischen, pädagogischen oder sozialen Kontexten geeignet sind:
Beurteilung der nonverbalen und verbalen Kommunikation zwischen Halter und Hund.
Hund begegnet einer ihm unbekannten Person – Beurteilung von Kontaktfreude und Sicherheitsabstand.
Hund wird mit ungewöhnlichen Geräuschen und Bewegungen konfrontiert.
Ganzheitliche Beurteilung von Ausgeglichenheit, Belastbarkeit und Einsatzeignung.
Nachweis der Grundgehorsamkeit und Alltagstauglichkeit – Basis für alle weiteren Prüfungsstufen. Hund und Halter weisen Grundgehorsam und sicheres Verhalten im Alltag nach.
Die BVP prüft die Grundgehorsamkeit und Alltagsbewährung des Mensch-Hund-Teams:
Hund geht ruhig und aufmerksam auf der linken Seite des Führers im langsamen Tempo.
Hund geht im normalen Schritttempo sicher bei Fuß.
Hund folgt im schnellen Tempo ohne Hetzen oder Zerren.
Hund bleibt auf Kommando liegen, wird aus der Entfernung abgerufen.
Hund läuft auf ein Ziel zu und bleibt auf Kommando stehen oder legt sich ab.
Hund folgt ohne Leine sicher und zuverlässig.
Begegnung mit Fahrzeugen, Fahrrädern, Menschengruppen und ungewöhnlichen Geräuschen im städtischen Umfeld.
Prüft Sozialverhalten und Belastbarkeit des Hundes in standardisierten Alltagssituationen, wie sie im therapeutischen und begleitenden Einsatz typisch sind.
Die Basisprüfung stellt fest, ob der Hund das Sozialverhalten und die Belastbarkeit mitbringt, die für den Einsatz im therapeutischen, pädagogischen oder sozialen Umfeld erforderlich sind. Geprüft wird das ruhige und sichere Verhalten in standardisierten Alltagssituationen.
Im Mittelpunkt stehen der Kontakt mit fremden Personen und Personengruppen, die Gelassenheit gegenüber Umweltreizen und ungewohnten Situationen sowie das kontrollierte Verhalten bei Begegnungen. Bewertet werden außerdem Belastbarkeit, Vertrauen und die Fähigkeit, auch unter leichter Ablenkung zur Ruhe zu kommen.
Die konkreten Prüfungsaufgaben und Bewertungskriterien werden im Rahmen der Ausbildung vermittelt.
Simulation realer Einsatzsituationen – Nachweis der Einsatzfähigkeit des Teams in therapeutischen, pädagogischen oder sozialen Kontexten.
Die Praktische Fähigkeitsprüfung weist nach, dass das Mensch-Hund-Team den Anforderungen eines realen Einsatzes gewachsen ist. In praxisnahen, standardisierten Situationen wird geprüft, ob der Hund sicher, ruhig und kontrolliert auf die Gegebenheiten eines therapeutischen oder begleitenden Umfelds reagiert.
Geprüft werden unter anderem der Umgang mit medizinischen und pflegerischen Hilfsmitteln, das Verhalten bei direktem Kontakt mit zu betreuenden Personen sowie die Gelassenheit gegenüber ungewohnten Umgebungen und unerwarteten Reizen. Im Mittelpunkt steht das souveräne Zusammenspiel von Mensch und Hund als Einheit.
Die konkreten Prüfungsaufgaben und Bewertungskriterien werden im Rahmen der Ausbildung vermittelt.
Theoretisches Abschlusswissen in einer schriftlichen Prüfung – Körpersprache, Stresserkennung, Tierschutzrecht, Infektionsschutz, Dokumentation und Grundlagen der tiergestützten Intervention.
Die SFP prüft das theoretische Wissen in folgenden Themenbereichen:
Beschwichtigungssignale, Stresssignale, Drohverhalten, Spielverhalten.
Überbelastungssignale, Intervention, Nachsorge.
Grundlagen Anatomie, Zoonosen, Impfschutz, Parasitenprophylaxe.
Allgemeine Halterpflichten und gewerbsmäßige Tierhaltung.
Hygieneanforderungen in therapeutischen Einrichtungen.
AATx, AAE, AASP, IAHAIO-Standards, Biophilie-Hypothese.
Einsatzdokumentation, Nachweispflichten.
Vergütungsempfehlungen, Haftung, Versicherungsschutz.
Jährliche Rezertifizierung aller aktiven Teams – sichert dauerhaft die Einsatzqualität. Ergebnis ist entweder uneingeschränkt oder eingeschränkt einsatzfähig.
Die QS findet jährlich statt und umfasst folgende Elemente:
Ergebnis der QS:
Vorlage aller aktuellen Gesundheitsdokumente und Versicherungsnachweise.
Ausgewählte Übungen aus der Basisprüfung zur Überprüfung der Grundkompetenz.
Ausgewählte Übungen aus der Praktischen Fähigkeitsprüfung.
Vorlage und Besprechung der Einsatzprotokolle des vergangenen Jahres.
Ganzheitliche Beurteilung des Hundes durch den Prüfer.
Offizielle Prüfungsordnungen und Regelwerke des DBTB e.V. zum Herunterladen.