
Therapiehund oder Assistenzhund? Der Unterschied einfach erklärt
Therapiehund, Behindertenbegleithund, M-A-G, Assistenzhund: Die Begriffe werden oft verwechselt. Der DBTB e.V. erklärt den Unterschied – und warum er rechtlich wichtig ist.

Wir qualifizieren Mensch-Hund-Teams für Therapie, Pädagogik, Assistenz und Begleitung — strukturiert, geprüft, ISO 9001 zertifiziert.
Der DBTB e.V. deckt zwei rechtlich und fachlich eigenständige Bereiche ab: Therapiehunde nach internationalem AAS-Standard und Mensch-Assistenzhund-Gemeinschaften (M-A-G) nach Assistenzhundeverordnung (AHundV).
DBTB-Therapiehund-Teams arbeiten nach international anerkannten AAS-Standards in drei Kategorien: AATx (Tiergestützte Behandlung), AAE (Tiergestützte Pädagogik) und AASP (Tiergestützte Unterstützung). Die Kategorie richtet sich nach der Berufsqualifikation des Menschs — die Ausbildung qualifiziert für alle drei.
AATx · AAE · AASP Mehr über TherapiehundeEine Mensch-Assistenzhund-Gemeinschaft (M-A-G) nach AHundV wird individuell auf Mensch und Hund abgestimmt. Der Behindertenbegleithund wächst direkt mit seiner zukünftigen Familie auf — kein Patenfamilienmodell, maximale Bindung, passgenaues Training.
AHundV-zugelassen · bundeseinheitlich Zur M-A-G-AusbildungDBTB-Teams sind dort aktiv, wo tiergestützte Intervention einen messbaren Unterschied macht.
Alle Bereiche entdeckenSchulhunde, Lesehunde, Krisenintervention in Förderschulen und Jugendhilfe
Pflegeheime, Demenzstationen, Tagespflege — Aktivierung und Begleitung im Alltag
Würdevolle Begleitung am Lebensende — Nähe, Wärme, emotionaler Beistand
Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie, Psychotherapie
Psychiatrische Kliniken, psychosoziale Dienste — Stabilisierung und Regulation
Inklusionsarbeit, Werkstätten, Wohngruppen — Selbstwirksamkeit und Teilhabe
Einsatz in Haftanstalten und Bewährungshilfe — Rehabilitation auf vier Pfoten
Kirchengemeinden, Krankenhausseelsorge, spirituelle Begleitung
Das DBTB-Prüfungssystem begleitet Mensch und Hund durch einen strukturierten Ausbildungsweg — von der Begleit- und Verkehrshundeprüfung bis zur jährlichen Qualitätssicherung. Ca. 180 Unterrichtsstunden über 10 Wochenenden.
Eignungsfeststellung: Ist das Team für Therapiearbeit geeignet?
Grundlegende Gehorsamkeit im Alltag und Straßenverkehr
Erste praxisnahe Prüfung mit direktem Klientenbezug
Simulation echter Einsatzsituationen im gewählten Bereich
Fachtheorie: Ethik, Recht, Zoonosen, Tierwohl
Rezertifizierung — dauerhaft einsatzbereit und zertifiziert

„Was uns als DBTB-Team ausmacht, ist die Kombination aus echter fachlicher Tiefe und persönlicher Begleitung durch erfahrene Ausbilder. Diese Ausbildung verändert nicht nur das Team — sie verändert die Menschen, mit denen wir arbeiten."
Aktives DBTB-Therapiehund-Team
Einsatzbereich: Senioren & Pflege · Niedersachsen
Seminare bundesweit — als Blockseminar, Wochenendseminar oder im Hybridformat. Prüfungen an 6 Standorten in 4 Bundesländern.
Der DBTB e.V. wurde gegründet, um bundesweit einheitliche Standards für die Ausbildung und Prüfung von Therapiehund-Teams und Behindertenbegleithunden zu etablieren. Heute verbindet der Verband über 300 aktive Teams in einem ISO 9001 zertifizierten Qualitätsrahmen.
Fünf Vorstandsmitglieder, ein siebenköpfiger Fachbeirat aus Medizin, Pflege, Pädagogik, Psychiatrie und Recht — und ein Netzwerk aus § 11 TierSchG-zertifizierten Ausbildern bundesweit.

Vier Grundsätze prägen unsere Arbeit – von der Ausbildung über den Einsatz bis zur Gemeinschaft der Teams.
Nur evidenzbasierte, nachvollziehbare Methoden finden Eingang in unsere Curricula. Ausschließlich positiv-verstärkende Trainingsmethoden — keine Strafe, keine Einschüchterung.
Das Wohlergehen des Hundes steht gleichwertig neben dem Nutzen für den Menschen. Wir positionieren uns gegen den Einsatz von Tieren mit Qualzuchtmerkmalen, die ihre Gesundheit beeinträchtigen. Stresssignale werden aktiv beobachtet und respektiert. Einsatz max. 30–45 Minuten je Einheit.
Zertifizierte DBTB-Teams sind verlässliche Partner für Einrichtungen und Klienten — mit jährlicher Qualitätssicherung (QS) und transparenten, dokumentierten Standards.
Wir pflegen fachlichen Austausch und gegenseitige Unterstützung — in Landesgruppen, Fachkreisen und regelmäßigen Fortbildungen (monatliche Vorstandssitzung).
Von der ersten Ausbildungsstufe bis zum zertifizierten Therapiehund-Team — wir begleiten euch auf jedem Schritt.
Bundesweit. Fachkundig. Persönlich.